Alles wichtige über den Australian Shepherd (Standard):


Herkunft: USA
Charakter: intelligent, anhänglich, mit ausgeprägtem Hüte- und Beschützerinstinkten, außergewöhnlicher Begleiter, vielseitig, lernwillig, aktiv und hat Ausdauer
Größe und Gewicht: 46cm bis 58cm, je nach Geschlecht, 17 bis max. 30kg
Lebenserwartung: 13 bis max. 15 Jahre
Farben: gängige Farben sind Blue Merle und Red Merle (je nachdem, mit oder ohne Abzeichen), Black Tri, Black Bi, Red Tri, Red Bi, einfarbige findet man in Deutschland nicht
Haarkleid: mittellanges Fell, von mittlerer Textur, gerade bis gewellt, wetterbeständig


Erziehung & Training

Richtige und rechtzeitige Erziehung sind beim Australian Shepherd besonders wichtig. Ansonsten „lernt“ er auf Grund seiner schnellen Auffassungsgabe unerwünschte Verhaltensweisen, die man ihm nur schwer oder gar nicht wieder abtrainieren kann.

Aussies sind motivierte, lernwillige, aber auch reizoffene Hunde, die sehr schnell auf äußere Einflüsse reagieren. Darum sind die ersten Dinge, die sie lernen müssen, Ruhe und Gelassenheit. Die Aktivität und Lernfreude des Hundes dürfen seine Menschen nicht dazu verleiten, ihn von einer Beschäftigung zur nächsten zu treiben und zwischendurch noch Kunststücke mit ihm zu üben. Auch Überaktivität lernt ein Hund dieser Rasse sehr schnell und kommt dann sein Leben lang kaum noch zur Ruhe. Dabei liegt es in der Natur der Wölfe und somit auch der Hunde, bis zu 20 Stunden täglich zu ruhen. Bei der Erziehung und beim Training geht es deshalb um Qualität und um so viel wie nötig, aber nicht um alles, was möglich ist. Das fängt mit der Erziehung des Australian Shepherd Welpen an und hört nie auf.

Darum ist es ganz wichtig, weniger ist mehr! Hier noch mal zusammen gefasst ein paar persönliche Worte...

Im ersten Lebensjahr eines Aussies sollte das Augenmerk hauptsächlich auf das Ruhetraining liegen. Eine Box oder ein fester Platz kann da ganz hilfreich sein.  

Es liegt  an dem Besitzer, seinem Aussie die notwendige Ruhe beizubringen. Man sollte sich bewusst sein, das ein Hund je nach Alter 17 bis 20 Stunden Ruhe und Schlaf am Tag benötigt. Zu wenig, kann gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit des Hundes haben.

Große Spaziergänge müssen noch gar nicht sein, gerade in den ersten Wochen soll der Welpe erst einmal in Ruhe ankommen. Dann kann man später Stück für Stück längere kleine Runden unternehmen. Aber auch hier gilt wieder, weniger ist mehr, paar Minuten reichen für den Anfang. Was noch sinnvoll ist, die wichtigsten Grundkommandos Stück für Stück zu erlernen. Aber auch hier, nicht gleich am Anfang, sondern, wenn der Welpe im neuen zu Hause richtig angekommen ist.

Der Aussie als Familienhund mit Kindern

Ich persönlich kann nur Vorteile sehen wenn Kinder mit Tieren aufwachsen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, das Kinder, die mit Tieren aufwachsen weniger Allergien haben. Außerdem zeigen sie häufig ein wesentlich besseres Sozialverhalten und Empathie gegenüber ihren Mitmenschen und Tieren. Tatsächlich merkt man sofort, wenn eine Familie mit Kindern Welpen besucht, ob die Kinder regelmäßigen Kontakt zu Tieren/ Hunden haben, oder nicht. Das auftreten gegenüber der Welpen ist ein ganz anderer. Kinder die regelmäßig Kontakt zu Hunden haben gehen meist mit einem selbstsicheren, aber respektvollen Ausdruck auf die Hunde zu. Sie wissen, wie man sich einem Hund gegenüber verhält und verstehen sehr schnell, das der Vierbeiner ihnen gegenüber ein Lebewesen ist, der auch Schmerzen fühlen kann usw...
Leider, und da würde mir sicherlich der ein oder andere Züchter beipflichten, werden vielen Kindern keine klaren Grenzen aufgezeigt. Was bedeutet, das Kinder gerne mal den Welpen am Schwanz ziehen, ihn hoch heben und fallen lassen, oder sogar nach ihnen treten. Das wäre ja noch nicht mal das schlimmste, einem Kind mit 2/3 Jahren muss man einfach erklären, wie man richtig mit anderen umgeht, sei es Mensch, Hund, Katze, Maus, aber manchen Eltern ist dies wohl nicht wichtig, ihren Kinder diese Werte zu vermitteln. Statt das man dem Kind erklärt, das es auch dem Hund schmerzen bereitet wenn man ihm am " Haar" zieht, wird darüber gelacht und es fallen die Äußerungen wie "Ach Gott ist unser Junior nicht süß".  Diese Familien und dazu stehe ich, bekommen keinen Hund aus meiner Zucht. Ein Hund ist kein Spielzeug. Die Eltern müssen bereit sein, dies ihren Kindern vermitteln zu wollen und das auch durchsetzen . 
Natürlich ist eine Familie mit Kindern nicht ein sofortiges Ausschlusskriterium für mich, im Gegenteil wie oben schon erwähnt kann ich nur Vorteile sehen wenn Kinder mit Hunden groß werden. Ich lade jeden Interessenten gerne zu uns ein, um sich kennenzulernen. So kann jede Seite sich ein Bild machen. 
Aus Kind und Hund kann ein unzertrennliches Team werden, dazu gehört aber gegenseitiger Respekt , Regeln, Vertrauen und eine klare Leitung durch die Eltern. Man kann und darf von einem Kind nicht erwarten das es von sich aus weiß wie man richtig mit einem Hund umgeht, dazu braucht es die Eltern die mit gutem Vorbild vorangehen. Wenn man dazu bereit ist macht man jedem Beteiligtem ein sehr großes Geschenk!

Gesundheit des Australian Shepherd

Ein paar Worte zu Rassetypische Krankheiten:

Trotz der Auflistung von verschiedenen erblichen Krankheiten, ist der Australian Shepherd ein gesunder, robuster Hund!
Einschnitte in diese Gesundheit der Rasse sind auch darauf zurück zuführen, dass in den letzten Jahren immer mehr inkompetente Züchter ans Werk gehen und das Geschäft mit den papierlosen Aussies sich stark verbreitet, wie z.B. viel zu viel Weißanteil, keine Merleauswertung, zum Teil fehlende Gentests und Röntgenaufnahmen, bewusste Verpaarungen mit weit belasteten Epilepsielinien, agressive Charakter usw.
Es kann niemand etwas garantieren, das sich jeder Hund so entwickelt, wie man sich das wünscht und sich vorstellt, auch das sollte nicht nur dem Züchter, sondern auch dem Besitzer klar sein, denn wir sind alle nur Lebewesen. Aber wenn man schon mal darauf achtet, wie hier beschrieben, ist man als zukünftiger Besitzer auf einem guten Weg!


Jeder Welpenkäufer kann einen Teil zur Gesundheit der Rasse beitragen, in dem er sich Bestens informiert – auch über rassetypische Krankheiten – und mit diesem Wissen einen kompetenten, seriösen Züchter aufsucht!


 
Alle unserer Untersuchungsergebnisse sind hinter der jeweiligen Hündin hinterlegt!

kurze Erklärung zu den Abkürzungen:

HD - Hüftgelenksdysplasie
ED - Ellenbogendysplasie
OCD - Osteochondrosis Dissecans (Erkrankung des Bewegungsapparates)
LÜW - Lumbosacraler Übergangswirbel
MDR1 - Medikamentenüberempfindlichkeit
DM - Degenerativer Myelopathie (Neurodegenerative Erkrankung)
MH - Maligne Hyperthermie (veraltet Narkose-Hyperthermie-Syndrom)
NCL - Neuronale Zeroid-Lipofuszinose ( unheilbare Stoffwechselkrankheit)
PRA - Progressive Retina Atrophie (Augenerkrankung)
CEA - Collie Eye Anomalie (Augenerkrankung Augenhintergrund)
HSF4 - Heat Shock Factor Protein (erbliche Augenerkrankung - grauer Star)


Was tun wir außerdem für die Gesundheit?

Wir nutzen viele natürliche Produkte von z.B. Tierliebhaber, Aniforte,....., um vielen Sachen vorbeugend entgegen zu wirken. Haben Sie Fragen dazu? Sprechen Sie uns einfach darauf an.

Ernährung

Wir legen sehr viel Wert auf die Gesundheit, und das beginnt eben auch mit gutem Futter!

Unsere Hunde werden von Anfang an ausschließlich gebarft.
 
Erstmal gehe ich darauf ein, was dies genau bedeutet...
BARF heißt, es wird auschließlich rohes Fleisch, roher Fisch, frische Innereien und rohe Knochen gefüttert. Zudem kommt noch etwas Obst und Gemüse, sowie Öl dazu. Man versucht damit, seinen Hund so natürlich wie möglich zu ernähren und seine Vorfahren nachzuahmen.
Wir barfen nach dem Prinzip von Swanie Simon.

Vorteile:

- Befriedigung des natürlichen Kaubedürfnisses
- weniger Zahnstein und Mundgeruch
- stärkende Wirkung auf das Immunsystem
- kleinere Kotmengen
- bessere Muskulatur und starke Bänder und Sehnen
- laut einigen Studien auch eine längere Lebenserwartung
- individuelle Anpassung auf spezielle Bedürfnisse, wie z.B. Unvertäglichkeit
- keine fragwürdigen Zusätze
- es wirkt vorbeugend und erleichternd gegenüber diverser Krankheiten (z.B. Gelenkschäden)
- weniger Wachstumsprobleme
- Reduktion des Risikos einer Magendrehung
- gesundes glänzendes Fell
- Freude am Fressen

Nachteile:

Vorurteile und Diskussionen

Die Liste der Nachteile ist überschaubar, dennoch nicht von der Hand zuweisen. Als Barfer muss man sich mit so einigen Vorurteilen herumschlagen und so manche Diskusionen führen. Immer wieder wird von Barf abgeraten, da es aufgrund der Parasiten und diverser Krankheitserreger gefährlich sei. Der Nährstoffbedarf kann sowieso nicht ausreichend gedeckt werden und es ist viel zu teuer. In manchen Dingen haben die KritikerInnen auch recht. Aber wer weiß was er / sie tut, hat auf sämtliche Kommentare eine Antwort, oder schweigt sowieso lieber. Es gibt immer jemanden, der es besser weiß. Aber Sie wissen sicher auch, warum Sie ihren Hund barfen.

Mehraufwand

Barfen ist zeitaufwendig. Im Vergleich zum Dosenöffnen und Tütenaufreißen auf jeden Fall. Aber wenn man erstmal eingespielt ist, dauert eine Ration für mehrere Wochen nur noch 1 bis 3 Stunden. Wenn man Hilfe hat, sogar noch weniger. Es stimmt auch, das man mehr Platz braucht. Aber darüber sind sich die meisten BarferInnen vorher im Klaren und nehmen diese kleinen Nachteile in Kauf. Außerdem ist es , je nach Fleischquelle, keineswegs teurer!

Wir können es Ihnen nur ans Herz legen, so ist ein guter Grundstein für Ihren Liebling gelegt. Aber am Ende ist es Ihre Entscheidung. Wir unterstützen Sie, auch gerade am Anfang sehr gern.

Es gibt so viele verschiedene Anbieter, wo man sein Fleisch bekommen kann, wir bestellen am liebsten bei Haustierkost!

Achtung! Fertigbarf ist auf Dauer nicht geeignet, oft fehlen wichtige Bestandteile oder die Zusammensetzung passt nicht!

Farben des Australian Shepherd

 
 Die Fellfarben des Australian Shepherd können sehr vielfältig ausfallen. Es existieren zwei Grundfarben: Schwarz und Rot. Kombiniert mit verschiedenen Zeichnungen und anderen Farbschlägen ergeben sich daraus insgesamt 16 anerkannte Farbmöglichkeiten. 

 

Fellfarbe: Schwarz

Auch bei der Grundfarbe Schwarz gibt es vier verschiedene Farbschläge. Entweder tritt das Schwarz einfarbig oder kombiniert mit weißen und / oder kupferfarbenen Abzeichen auf.
Anders als beim Blue Merle sind die andersfarbigen Abzeichen nicht in kleinen Tupfen, sondern in zusammenhängenden Flächen vorzufinden, wobei Schwarz überwiegt. 

Fellfarbe: Rot

Genau wie bei der Grundfarbe Schwarz gibt es auch bei einer roten Grundfarbe vier verschiedene Farbvarianten: einfarbig rot oder kombiniert mit weißen und / oder kupferfarbenen Abzeichen.
Anders als beim Red Merle treten die Abzeichen nicht in Tupfen auf, sondern als zusammenhängende Flächen, wobei Rot stets überwiegt. 

Fellfarbe: Red Merle

Red Merle bezeichnet die teilweise Aufhellung der roten Grundfarbe hin zu Silber- und Kupfertönen. Dabei zeigt sich das Rot auf dem aufgehellten Untergrund in unterschiedlich großen, zerrissenen und zufällig verteilten Flecken.
Eine bevorzugte Größe, Anordnung oder der Grad der Aufhellung sind nicht im Rassestandard festgeschrieben. Daher sind sowohl sehr kleine Merleflecken als auch großflächige rote Abschnitte möglich. Auch kann die aufgehellte Farbe so hell sein, dass sie kaum von Weiß zu unterscheiden ist. All dies ist im Standard.
Typisch ist, dass die kupferfarbenen Stellen mit dem Alter nachdunkeln. 

Fellfarbe: Blue Merle

Als Blue Merle wird eine Fellfarbe bezeichnet, die sich in der teilweisen Aufhellung der Grundfarbe Schwarz hin zu verschiedenen Silber- und Grautönen äußert. Dabei zeigt sich das Schwarz auf dem aufgehellten Untergrund in unterschiedlich großen, zerrissenen und zufällig verteilten Flecken.
Eine bevorzugte Größe, Anordnung oder der Grad der Aufhellung sind nicht im Rassestandard festgeschrieben. Daher sind sowohl sehr kleine Merleflecken als auch großflächige Abschnitte möglich. Auch kann die aufgehellte Farbe so hell sein, dass sie kaum von Weiß zu unterscheiden ist. All dies ist im Standard.
Typisch ist, dass die aufgehellten Stellen mit dem Alter beim Aussie nachdunkeln. 

Farbschattierungen der einzelnen Farben:

Die Fellfarben variieren innerhalb ihrer Farben noch in verschiedenen Farbtönen. Auch das Merlegen zeigt sich in der Ausprägung sehr unterschiedlich, die Aufhellung der Grundfarbe kann beim blue merle verschiedene Töne von helles silber bis schiefergrau hervorrufen, bei red merle kann die aufgehellte Grundfarbe von hellcreme bis ockerfarben reichen. Die Merleflecken der Grundfarbe können in nur kleinen regelmässigen Flecken verteilt sein, in grossen Platten vorkommen oder fast den ganzen Hund bedecken, so dass er nicht unbedingt als Merle erkennbar ist (Phantommerle). Vor allem die Schattierungen von rot/braun sind sehr vielfältig. Beim Aussie sind bisher zwei verschiedene Mutation von braun bekannt. 

 

Achtung!

Es sollten niemals zwei Merle-Träger miteinander verpaart werden! 
 Daher ist es wichtig, das die Elterntiere darauf getestet wurden, denn bei Parung mit anderen Merle-Trägern können große gesundheitliche Risiken einher gehen.
 Dazu zählen vor allem Taubheit oder gar Blindheit.